151.002
(Typ 1`E 1`) Santa Fé
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Nachdem sehr gute Ergebnisse mit der Baureihe C.F.R. 142 erzielt wurde,
hat man sich für den Bau einer neuen Lok mittels Übernahmeteile von der Baureihe
142, entschlossen. In 1939 hat die Lokomotivenfabrik N. Malaxa den Zuschlag
bekommen ein Prototyp zu bauen mit der Achsfolge 1`E1` mit 2 Zylinder und
Heusinger Steuerung. Die Übernahmeteile waren: Kessel, Rauchkammertür
(wurde verkleinert mit 200 mm), Speisepumpe, Tender. Sie waren Zwillingsmaschinen
mit Kolbenschiebern statt der Ventile der 1`D2`-Loks und hatten Krauss-Helmholtz-Drehgestell
um in Kurven mit Radien bis zu 150 m fahren zu können. Mit einer Leistung
von 2.600 PS waren diese zwei Lokomotiven, die stärksten Dampfloks die in
Rumänien gebaut wurden. Sie wurden vor Güterzüge auf schweren Strecken eingesetzt
und konnten ein Zug mit 3.100 t befördern. Obwohl sie als Güterzug- Version
der 1`D2`-S-Loks angesehen werden konnten, waren sie eine wirklich rumänische
Type, und es ist bedauerlich, daß der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges den
Bau weiterer Maschinen verhindert hatte.
Lok 151.001
bei der Auslieferung in 1940
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Technische Daten:
Treib- und Kuppelrad Ø
:1.500 mm
Rostfläche: 4,7 m2
Wasser: 32 m3
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Kohle: 5,5 m3
Öl: 4,5 m3
Gewicht (Betrieb): 193 t
Länge über Puffer: 22.968 mm
Zylinder Ø
: 650 mm |
Die Lok 151.001 mit der Werksnummer 355/1939
wurde bei der Ausstellung in Mailand 1940 vorgestellt, wo sie von vielen
Besuchern bewundert wurde. Charakteristisch war die konische Form der
Rauchkammertür ähnlich mit denen der Baureihe 231 und die kleinen Windleitbleche
identisch mit denen der Baureihe 142. Die Lok 151.001 wurde 1945 zusammen mit
anderen Lokomotiven für Normal- und Schmalspur (unter anderen auch die Baureihe
150) an Rußland als Kriegsentschädigung abgegeben. Angeblich soll bei dieser Lok
im Bahnhof Harkov der Kessel explodiert sein.
Die zweite Prototyp-Lokomotive 151.002
mit der Werksnummer 386/1942 hat ein leicht geändertes Design gehabt. Die
Rauchkammertür hat eine klassische Form leicht gewölbt und die Dome (Wasser,
Dampf und Sand) sind verkleidet wie bei der Österreichischen Baureihe 214. Die
151.002 auch "Mariana" genannt hat den Zweiten Weltkrieg gut überstanden und
wurde bis 1968 weiterhin eingesetzt. Das genaue Datum an dem die Lok die Fabrik
N. Malaxa verlassen hat ist nicht mehr bekannt, da 1944 bei einem Brand in Bw
Turnu Severin einige Unterlagen zerstört wurden. Sie wurde in Bw Bucuresti Triaj
in Betrieb genommen und blieb hier bis zum 1.4.1944 wo sie zum Bw Turnu Severin
gebracht wurde. Nach 2 monatigem Aufenthalt kam sie zum Bw Piatra Olt wo sie bis
zum 12.11.1945 war und danach war sie für eine Hauptuntersuchung in den
Werkstetten "Atelierele Grivita Rosie" vorgesehen.
Am 13.10.1946
kam sie von der Hauptuntersuchung (HU) zurück und wurde dem Bw Brasov zugeteilt, wo sie bis
1953 im Einsatz war. Am 16.10.1953 wurde die Lok ins Bw Cluj verlegt. Ende 1953
bekam sie im Bw Timis Triaj (Brasov) eine Fahrwerkuntersuchung (RGE). Die Speisepumpe
System Malaxa-Knorr-Tolkien wurde gegen eine des Typ Friedmann ausgetauscht.
Die Kesselreparatur (RGI) wurde in April 1964 in "Atelierele 16 Februarie"
in Cluj durchgeführt wobei die Feuerbüchse gegen einer aus Stahl ausgetauscht
wurde. Obwohl es Probleme bei der Befestigung der Dampfmaschinen gab
wurde die Lok freigegeben und bis Oktober 1966 legte sie 92.243 Km zurück. Die
Fahrwerkuntersuchung (RGE) wurde in Cluj zwischen Januar 1967 und Juni 1967 durchgeführt.
Dabei wurde das dritte Kuppelrad mit einer aus Stahl ersetzt (13CN35
STAS 791-66). Am Ende des Jahres 1967 waren die Befestigungslöcher für die
Dampfmaschinen so ausgenutzt, daß beschlossen wurde die Lok außerdienst zu stellen.
Bis 1979 wurde Mariana in Bw Dej Triaj aufgehoben und danach verblieb sie
bis zum 31.03.1994 in Bw Razboieni. In dieser Zeit wurden einige Teile dieser
Lokomotive entwendet. Für die 125 Feier der C.F.R. wurde beschlossen die Lok
151.002 zu restaurieren und für die Ausstellung im Bahnhof Baneasa vom 30.10.
– 3.11.1994 vorzubereiten. Dieser Befehl mit der Nummer 12/14.03.1994 kam von
dem Präsidenten der S.N.C.F.R. Am 31.03.1994 wurde Mariana mit Hilfe von
060-EA-357 zum Bw Dej Triaj für die Restaurierung geführt. Die
Restaurierungsarbeiten dauerten über 8 Monate.
Die Lok
151.002 war 28 Jahren und 6,5 Monate in Betrieb, das bedeutet 342,5 Monate.
128 Monate war sie nicht eingesetzt. Sie hatte 834.040 Km
zurückgelegt mit einem Monatsdurchschnitt von 3.888,3 Km.
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151.002 in Bw Razboieni
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